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Viamala Schlucht

Die letzten beiden Tage war mehr Regen als Sonne angesagt. Schien sie war es dübig warm, gar heiss, regnete es, dann aber wirklich heftig. 
In einer trockenen Zwischenzeit fuhr ich nach Tomils-Rodels, in ein nah gelegenes Dorf. 
Zwei Burgen sah ich und auf eine wollte ich hoch. Musste den Weg verpasst haben, denn der endete urplötzlich im hohen Gras. Die Wolken um uns wurden immer dunkler und aus dem fernen Tal erklang Donner. Der Regen war zu riechen 

Heute ganz anders und die Sonne gab früh morgens alles von sich. Ach, es gab ja Sonnenfinsternis. Kam mir erst wieder in Sinn, als wir spät nachmittags zurück waren. Gesehen oder wahrgenommen hatte ich dieses Ereignis nicht. Nun ja, die nächste findet wohl, laut Medien, in 60 Jahren wieder statt, hüstel 🙃

Aber zurück zum heutigen vollbrachten Tag.
Viamala Schlucht.
Nach den regnerischen Tagen und es geht ende der Woche zu, hat es bestimmt nicht viele Besucher.
Natürlich war es klar, dass wir drei dort hin laufen und damit auch mein Göttergatte was erlebt, mich dort abholt.

Der Anfangsweg war wiederum an den beiden Burgen entlang; Erhensfels und Hohenrätien
Weiter lotse mich die Wanderapp hoch rauf, auf den Saumweg der „Via Spluga“. 
Die Viamala, übersetzt so viel heisst wie „schlechter Weg“ war schon zu Römerzeiten eine wichtige Handelsroute. Trotz aller Gefahren der engen und unwegsamen Schlucht war dies der beste und kürzeste Weg Richtung Italien. Insgesamt ist die Schlucht 65 km lang.
Tief, oft über 300m, fliesst der Hinterrhein. Ab und zu war ein Blick auf den Fluss zu erhaschen 
Gegen Hundis Durst war gesorgt. Öfters unterbrach der Weg kleine Zuflüsse aus der Höhe
Überstaatliche Baumwurzel, ziemlich rutschig nach dem vielen Regen, und oft schmalen Weg liefen wir mal runter und wieder hoch. Schön, dass es im Wald war, denn es war wirklich sehr warm
Einer Blindschleiche, wohl ein Männchen - sie sind farbloser - begegnet wir. Also, ich sah sie… 😉
Schönste Flora
Rechts senkrecht hoch, links senkrecht tief. Brave und sehr achtsame Hundis 👏
Gleicher Ort. Als Fotis kaum ersichtlich, wie steil
Urplötzlich stand sie da, der neue Traversinersteg in die Viamala Schlucht
Nach mehr als 6km und gegen 3 1/2 Stunden sind wir am Besucherzentrum Viamala angekommen. Warten auf Dani.
Die Besichtigung der Schlucht vertage ich: 365 Treppen runter und natürlich wieder hoch. Nö, nicht mehr heute
Schön war es und bestimmt schlafen wir gesund tief.
Bis zum nächsten Eintrag 🙋‍♀️💫😘

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