Avis

Die Nacht war überaus lau und ein Fenster nach dem anderen wurde geöffnet. Wie erstaunt war ich über den dicken Nebel, als ich morgens die Türe öffnete. Die Sicht zum anderen Ufernurgrau. 
Nebel? An den erinnere ich mich nur daheim.
Mit Badetuch und Toilettenzeugs zur Dusche. Kann doch nicht möglich sein: Nur kaltes Wasser! Igitt. Katzenwäsche...

Recht schnell verzog sich der Nebel und die Sonne kam hervor. Der Gassigang war sehr beschränkt. Kein einziger Weg am See oder auf dem Feld. Nur der Strasse entlang, der wir herkamen.
So gab es für mich nur eines, zu dritt, das Dorf zu besuchen. 
Avis, Stand 2011, hat knapp 2‘000 Einwohner und zieht sich auf einen Hügel. Geschichtlich wäre einiges zu Schreiben. Wir liefen durch das sehr ruhige Dorf und ich bewunderte die schönen Häuser.
Ein Haus war besonders herausstechend. Der Grösse und dessen prächtigem Blau. Während ich dieses fotografierte, winkte mir eine ältere Frau zu, schwatze heftig auf portugiesisch, lief auf mich zuundnahm meinen Arm. Sie zeigte mir ihren prachtvollen Garten. Wie muss dieser erst im Frühling aussehen! Und dann diese Aussicht! 
Eine weitere Frau kam dazu und so plauderten wir zusammen und verstanden uns mehr oder weniger. So herzlich und schön. Verabschiedung mit Küsschen 
Hoch oben eine Burg, eine Kirche und natürlich auch eine Weitsicht, auf die andere Seite
Zurück, mit meinen beiden braven Hundis, öffneten wir zwei der gekauften Büchsen von Lissabon. Thun und Sardellen. Mhmmmm, so fein
Mit einem schönen Sonnenuntergang über dem grossen Stausees, Barragem Do Maranhão, verabschiedete sich der Tag.
Schlechte Gassimöglichkeit und kalte Dusche - Wir fuhren am nächsten Tag weiter
Bis später... 🙋‍♀️👋😘