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PORTUGAL, Armacao de Pera

Noch blieb es trocken am Morgen. Das änderte sich schnell während der Fahrt.
So durchfuhren wir die portugiesische Grenze im Dauerschiff 🌧 Egal, wir sind happy, endlich im gewünschten Land, und die Sonne haben wir eh im Herz.
Eine Portugiesisch Autobahn Vignette zu beziehen wurde als Tricki bezeichnet und wehe man wird erwischt ohne, das kostet. Alles Blödsinn, denn kurz nach der Grenze, fährt man Richtung Information ℹ️,mit dem WoMi bis zu der Schranke, befolgt die  automatisch besprochene Anweisung, Visakarte in Schlitz und das Ticket wird nach dem bezahlen ausgespuckt.  
Morgen werden es 5 Wochen die wir unterwegs sind. So vieles gesehen und erlebt. Wie gerne hätten wir weitere Orte in Andalusien angesehen: Bazar, Guadix, Jaén um nur paar zu nennen. Es gab keine, per App, CP oder Stellplätze...

Armação de Pêra liess uns nicht schön begrüssen. Der CP ist unmöglich mit den Plätzen: Kreuz und Quer wird parkiert. Keine ordentliche Felder. Den 1. Platz den wir nehmen wollten, kam eine Furie vonFrau und fuchtelte wild mit den Armen. Es gibt wohl NL, D, B, GB sortierte Plätzli und Hilfe,wo sind unsere Landsleute??
Irgendwann wurde der Karren abgestellt. Die wunderbare bekannte mediterrane Erde war ein Schlamm. 
Geht nicht anders, die Hundis müssen Pipi. Mehr hüpfend als Laufen, über die Wasserrinnen und Pfützen. Raus auf die feste Strasse. Durch die Ortschaft, Richtung Strand. Erst regnete nur noch sachteund plötzlich öffnete sich die Schleuse am Himmel. Patsch nass kamen wir am WoMi an. Cool, drei pitschnasse Gestalten und wie und wo trocknen?
  
Hmmm, wie war das, mit der Sonne im Herzen 😏
Heizung an und Fensterchen öffnen. Alle Stunde den abfallenden trockenen roten Sand der Hundis ausschütteln. Und mit einer Portion Humor. Anders geht es nicht.
Heute morgen schien die Sonne durch das Fensterchen. Wie durch ein Wunder befinden wir uns nicht in einer Tropfsteinhöhle. Die noch feuchten Bodentücher müssen raus zum trocknen.
Mit viel zu vielen Kleiderschichten bin ich mit den Hundis los. Nur 12 Grad? Kaum...
Wunderschön ist der Strand und Wellenreiter warten auf die Welle.
Armação de Pêra, ein knapp 5‘000 Seelendorf, ist heute vom Tourismus geprägt. Zahlreiche Appartementblöcke und Hochhäuser ragen in die Höhe und dazwischen die schmucken südländischen Häuschen. 
Viele Lokale haben bereits offen und es duftet fein aus den offenen Türen. Winterpause gibt es hier nicht. Ein Besuch der Kirche
Ein Paar Pfützchen sind noch übrig und weiteres zu fotografieren 😉
Das wird noch dauern bis die Erde trocken wird und ich habe es aufgegeben, die Bodentücher auszuschütteln ... Gleich ist des 14 Uhr - Portugal hat die ewige Sommerzeit - und wir drei werden Dani alles zeigen
🙋‍♀️👋😘