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Zumaia

Wir haben uns entschieden, dass wir an der Küste bleiben und wählten das Städtchen Zumaia aus. Der CP liegt nahe der Ortschaft und das Wetter sieht gut aus.
Das knapp 10´000 zählende Städtchen liegt auf dem bekannten Pilgerweg nach „Santiago de Compostela“. 
Der Hafen ist wunderschön angelegt und die Häuser sehen mehrheitlich nach Wohlhabend aus.
Gleich am nächsten Tag bin ich mit den Hundis los. Entlang des „Urola“, einem der beiden Flüsse, verläuft ein gepflegter Spazier- und Radweg. Leine ab und wir drei waren nur am geniessen. Der Weg in die Ortschaft zieht sich zeitlich recht aus. Ich wollte bis an die Spitze des Piers 

Wie versprochen, zeigte sich hier eine Weitsicht vom Feinsten. Und wie so oft, so wenige Menschen. Himmlisch schön! Die Sonne scheint und die Temperaturen sind im angenehmen Bereich 
Es wurde Zeit für den Rückweg. Hunger und insbesondere Durst machte sich bemerkbar. Grundsätzlich mag ich es viel lieber in einem geschlossenen Kreis zu laufen. Doch oft ist es optisch spannender, den gleichen zu nehmen und so liefen wir alles gleich zurück
Der CP liegt erhöht, ohne direkte Aussicht auf den Ort oder den Hafen. Über 2 Stunden waren wir unterwegs und dann das letzte Stück noch rauf... Unser ausgesuchte Platz, noch viiiel höher. Ich warfixifoxi fertig. Cookie rollte sich ein und schlief und auch von dem Ritalin-Hund Slash war bald auch nichts mehr zu sehen. Frühstück und Kaffee - Mir belebte es die Geister, hm, einigermassen.
Die Idee war anfänglich für drei Nächte hier zu bleiben. Da der Wetterbericht ab morgen Regen ansagte, war es für uns klar; morgen fahren wir weiter. Dani wollte natürlich auch die Stadt sehen und so liefen wir am Nachmittag los. Anfänger den gleichen schönen Weg, danach durch die Häuser an den Strand von Zumaia.

Windig ist es und langsam verschwindet die Sonne hinter den, immer mehr aufkommenden, dunklen Wolken. Ein paar Wellenreiter sahen wir fasziniert zu, wie sie auf die! Welle warteten, um sich dann auf das Brett zu hiefen und mit der Welle zu surfen - Cool. Wohl nicht ganz so einfach, fielen sie oft ins Wasser
Ohne zum Sandstrand, geht mit den Hundis gar nicht. Dort wälzte sich Cookie, wie immer, ausgiebig und Slash vollführte seine Tanzparaden. Halt pure Freude
Eingekehrt sind wir in einer urchigen Beiz, in der es so leckere kleine Sandwiches gab. 6 Stück assen wir. Unterdessen fing es an zu tropfen und wir hatten Glück, dass wir einigermassen trocken am WoMi ankamen. 
Nach dem Nachtessen suchten wir den nächsten Ort mit CP aus. Ich war so müde und erst recht meine Muskeln. Schnellstens ins Bett. Da kam die Meldung, dass das spanische Lycra Prepaid abgelaufen ist. Hm, wie ging das aufladen wieder? Alles auf spanisch, klar. Bis ich es wieder aktiviert hatte, resp. wusste, wo und wie bezahlen, war es nach Mitternacht. So kam es, dass ich am nächsten Tag den Wecker im Schlaf abstellte und verschlief. Nach 9 Uhr war es als ich mich erschrocken erhob. Peng. Kopf am Dach des WoMis. Schädelbruch? Gehirnerschütterung? Nase schief oder gar weg? Zum Glück nichts von allem. Was mir blieb, ein tollstes Kopfweh.

Alles geweckt, Kaffee, Hunde an die Leine, runter an Fluss, kurz Pipi und Kacka und mich raufgewürgt (im wahrsten Wort) zum Platz. Bedrohlich dunkle Wolken zogen am Himmel und der Regen war bestimmt am Kommen. Kaum fertig zur Abfahrt goss es aus Kübel...

Ach, am Abend zu vor hatten wir diesen schönen Sonnenuntergang