St Peter, Arosa

Schon lange wurden wir von einer lieben Freundin nach St. Peter eingeladen. Das Dörfchen, 1`253m ü.M., liegt in Schanfiggs, ungefähr in der Wegmitte von Chur zu Arosa. 

Kurz nach der Ankunft, zogen wir los, zur ersten Erkundigung dieser schönen Bergwelt. Wie es halt ist, erst musste Höhe überwunden werden. Für die beiden 4beiner kein Problem. Sie rasten hoch und wieder runter - welche Energie. Als dann die noch wenigen Schneefelder kamen, dann ging es richtig los. Cookie wälzte sich durch das feuchte Weiss, Slash konnte kaum mehr seine Schnauze aus der Schneemasse heben - Party pur

Mit dieser feinen Höhenluft haben wir geschlafen, wie die Engel. Nach feinem ausgiebigen Frühstück zogen wir los. Erst wurden die liebesbrünstigen Frösche am Bahnhof Preisig besucht und fotografiert. Auf einem Streifen von etwa 5m auf 50 cm tummelten sich bestimmt an die fast 100 dieser Amphibien. Zum Teil konkurrierend auf einem Haufen männlicher über einem Weibchen

Unser eigentliches Ziel war Arosa und dort fuhren wir auch hin. Noch nie war ich dort - Jedoch viel darüber gehört. Ich staunte nicht schlecht über die Masse an Schnee, die noch da lag. Der war aber alles andere als gut begehbar; Sulz pur. Trotzdem liefen wir den bekannten Eichhörnchen-Weg durch. Leider waren die putzigen Tierchen nicht goss an uns und dem mitgebrachten Futter interessiert. Paar Vögel kamen artig und nahmen die Körner von der Hand. Da es wirklich eine mühsame Strapaze mit dem Schnee war, fuhren wir mit der Gondel bis zur Mittelstation. Dort gab es erst mal eine kleine Mittagsrast. Erstaunlich viel wurde noch Ski gefahren. Okay, es war das letzte Wochenende vor der Schliessung dieser Saison. Die beiden Dogis hatten ihren grössten Spass und konnten sich kaum vom Schnee sich wegführen

Zurück im Dorf Arosa. Auf dem Weg zum Parkplatz, liefen wir dem See entlang. Darauf befanden sie einige Taucher. Per Zufall sahen wir, wie zwei Männchen um ein Weibchen buhlten. Köstlich, wie im Kino. Das eine konnte sich kaum auf dem Eis sich halten und rutschte an dem anderen Männchen ungalant vorbei. Es war ihm bestimmt sehr peinlich LOL. Leider kommt es mit der Bilderserie viel zu wenig zum Ausdruck

Der nächste Tag und leider schon der letzte für uns. Weil es uns die Frösche so angetan haben, fuhren wir nochmals dort hin. Sie sind dankbare Objekte zum Fotografieren, denn sie bewegen sich nicht so schnell und postieren sich toll in ihrem Wasserspiegel.

Cookie und Slash bekamen noch die letzte Gelegenheit sich auszupinkeln.

Ach, an der Bahnstelle Preist steht die älteste Äsche Europas!

Vielen lieben Dank, für dieses tolle Einladung!

Sehr gerne kommen wir wieder!