Treffpunkt Hotellobby 9.30h

Erst nieselig, später in Kyoto immer mehr Regen

 

Checkout des Hotels. Heute fahren wir mit dem Zug Shinkansen, Typ Hikaru, (270km/h) nach Kyoto. Distanz 456.9km. Im Bahnhof Tokio fanden wir eine super Bäckerei, mit den feinsten Leckereien und auch sehr guten Kaffee.

Wenn ich meine Bilder ansehe, wie wir mit unserem gesamten Gepäck unterwegs waren... köstlich :-). Während der Reise hellte sich der Himmel immer wieder mal auf und die Sonne blinzelte hervor. Viel konnten wir von der Landschaft, mit ihren Reisfelder und Ortschaften sehen, teilweise auch den pazifischen Ozean. Mein erstes japanische Glace à la Green-Tee bekam ich. Schwups, schnell verging die Zeit und nach 2 1/2 Stunden kam wir an. 

Checkin im Hotel "MyStays Kyoto Shijo", mit Doppelzimmer. Das durfte ich mit einer sehr netten Reisebegleiterin teilen.

Wie gewohnt: Gepäck ins Zimmer und Abmarsch. Ziel war der Tempel Kyomizudera, einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Auf einem steilen Berghang sollte er erreicht werden. Hier reihten sich Souvenirläden aneinander. Es dunkelte bereits ein und der Regen wurde immer stärker. Eine Massenansammlung von Menschen, hauptsächlich Chinesen, versperrten uns den Weg. So viele Schirme, auf die man achten musste, wollte man sich nicht aufspiessen lassen. Irgendwann verliess uns die Geduld und Mut weiter zu laufen.

Auf unserem Rückweg entdeckte mein Raucherfreund, am Ende einer Querstrasse, einen Tempel zu dem er unbedingt wollte. Ein privater Schrein namens "Yasaka no To Pagode". Auf dieser wiederum in der Dunkelheit wunderschön beleuchtet. Dort fanden sich Japanerinnen in ihren so prächtigen Kimonos - Dass sie nicht darin frieren???

Unser weiters Ziel wurde der "Ysaka-Schrein", ehemals Sion Schrein. Einer der grössten Tempels Japan.

Geschützt unter den Vordächer und Planen packten wir unsere Kameras und Stative hervor, denn nun goss es aus Kübeln

Unser Nachtessen war DIE Nudelsuppe, ganz nach meinem Geschmack.

In dem Lokal trafen wir eine Klientin von mir, sowie einen ehemaligen Arbeitskollegen von unserem Leiter, beide Fligthattend. Cool, ein Treffen auf einem so weit entfernten Ort :-)