Es muss im März gewesen sein, als ich die Ausschreibung über die Fotoreise Japan der Fotoschule Baur sah. Japan, Asien? Bestimmt nicht eine Destination die ich einfach so wählen würde. Da ich aber die beiden Kursleiter Dominik und Beat kenne und um ihr Engagement, im Zusammenhang der Fotografie weiss, wusste ich, da muss ich mit. Noch dazu, Beat, als der Japan Kenner und ihrer Sprache gewannt. Da kann nichts schief gehen!

Der Frühling kam, der Sommer verging und schwups stand ich plötzlich kurz vor der Abreise. Einiges an Vorbereitung, wie; ein Fotorucksack muss her, 4Rad Koffer - ja oder nein? Noch ein solches Teil mehr? Zum Glück entschied ich mich dafür, denn so oft waren wir mit unserem gesamten Gepäck auf dem Weg und es vereinfachte den Transport um einiges...

Sehr viele Bilder sind direkt beschrieben...

22. November

Versammlung war um 11.15h unter dem Info Board, Flughafen, Kloten. Nach und nach trudelten wir Teilnehmer ein. Unser erstes Kennenlernen begann somit. Beat fehlte. Er war bereits in Japan und sollte uns am Flughafen Narita, Tokio, empfangen. Mit der Swiss A340 starteten wir pünktlich.

Ein langer Flug, ca 11.30 Stunden, endete mit der Ortszeit 8.55h. 8 Stunden minus beträgt die Differenz zu uns. Beat empfing uns herzlich mit seiner charmanten und dynamischen Art.

Wetter: Bedeckt, bei 13 Grad

Mit dem Bus erreichten wir Shinjuku, ein Bezirk von Tokio. Während dieser 70 km langen Fahrt konnte ich die ersten Eindrücke aus dem Busfenster erhaschen. Vom Bahnhof Shinjuku aus hatten wir eine 10 minütigen Fussweg bis zu unserem Hotel. Der Koffer mit 4 Räder wurde Goldwert! Als erstes sind mir die lustigen Kuckucks-Laute der Fussgänger-Signal-Töne bei Grün aufgefallen. Vieles anderes war auch zu bestaunen: Hochhäuser und riesige, farbige Werbetower. Linksverkehr, nicht nur auf der Strasse, sondern auch auf dem Gehweg. Wir Touris hielten uns nicht immer daran, lach

 

Checkin im Hotel "MyStays Nishi Shinjuku".

Koffer ins Zimmer, Treffen kurz danach in der Lobby und auf zur ersten Erkundungstour.

Ganz in der Nähe befand sich die Einkaufsmeile der Fotogeschäfte. Für uns, das Paradies. Die ersten Einkäufe fanden statt. Weiter ging es zum Nikon Tower. Im Stockwerk, weit oben, zeigte die Fotofirma ihre schönen Modelle. Nein, nein, ich bleibe meiner Sony treu. Ist ja auch Japan, oder ;-)? Eine Fotoausstellung gab es auch noch. Wir konnten einen phänomenalen Blick über die Skyline geniessen und auch fotografieren. Nur, leider, die Sonne fehlte.

Als nächstes zeigte uns Beat ein Warenhaus, ähnlich unserem Globus. Ein Kursteilnehmer wollte zuvor noch eine Landkarte Japans kaufen und der Treffpunkt sollte in der Lebensmittelabteilung statt finden. Was für eine Präsentation der verschiedenen Lebensmittel; ein Augengusto sondergleichen. Take Away, mit feinen glustigen Imbissen. Unser erster Hunger wurde gestillt. Nur, wo ist unser Mitreisender? Er sollte längst bei uns sein... Zu finden, in dieser Menschenmenge - Kaum möglich. Schnell zurück auf die Strasse, Nur, wo suchen? Zurück, Richtung, Landkarten Geschäft. Ups, wer läuft da, auf der anderen Strassenseite? Gott sei Dank, wir waren wieder komplett! 

Zurück in unser Hotel gab es erst mal eine 1 1/2 stündige Ruhepause. Danach los, mit Ziel der "Blauen Stunde" von Tokio. Leider wurde es sehr nebelig und trotzdem gab es tolle, mystische Aufnahmen der Strassen und Häuser.

Unser Nachtessen, ganz nah des Hotels. Es gab eine Mix, fast wie Tapas in Spanien. Da zu Bier. Fein war es und lustig hatten wir es.