6. Juni 2015


Mit was haben wir es verdient; wiederum ein Sonnenaufgang vom schönsten. Kurz nach dem wir aufgestanden, sattelte Arlette beide Pferde. Sie und die junge Mutter mit ihrer Tochter ritten zum Nachbarbauer für Rahm und Käse. Ich und Slash hingegen durchliefen die riesige Weide mit dem Ehemann und seiner beiden Hunde, nach verletzten oder kranken Rinder. (Gott lob, es waren alle gesund). 221 Rinder und ein Muni sind es ingesamt. Einerseits ein mega Zusatzbonus, anderseits ein Verhängnis sondergleichen (darüber gleich später): über Bergraten mit einer Weitsicht, boah, zum dahinschmelzen, auf dem Hintern die steile Hänge runterrutschen und zum Schluss durch die schöne Weidenlandschaft zurück. Gemse haben wir leider nur gehört, dafür die Murmeltiere gesehen. Gesamte zügige 2 Stunden hatten wir dafür. Zurück beim Haus gab ees erst mal Frühstück, danach die Verabschiedung und los, weiter auf unseren Tripp. Hinauf zum Chasseral, den wir in Kürze erreichten. Danach verlief unser Weg wieder in die Tiefebene und dies oft krass steilabwärts. Mittagspause, ein Muss, so wie so. Eigentlich wollten wir eine neue Unterkunft für die nacht finden. Jeden Bauer den wir anfragten verwies uns an einen anderen Ort; mal zurück, mal nach Westen oder Osten, unseres Weges. ich hatte endlich wieder Handempfang und es trafen alle hängengebliebene Nachrichten, der letzen Tage, ein. Auch die, dass das Wetter umschlägt und ein gewaltiges Gewitter in Anzug sei. Nein, dies muss jetzt nicht sein. Also, ran ans Natel, meinen Mann anrufen und ihn Bitten, uns noch heute abzuholen. Wir vereinbarten den Ort Phalangen, im Val de Ruz, nah der Autobahnausfahrt Neuenburg. Es blieben uns ca 2 Stunden Zeit um dort hin zu gelangen. Slash nahm ich die meiste zeit auf meinen Sattel und wir trieben die beiden Pferde an. Schmerzhafte Krämpfe in meinem Unterarm, wohl durchs halten des Hundes, hatte ich. Ich gebe zu, ich kam an meine Grenzen. Endlich trafen wir in der Ortschaft ein. Wasser für die Grossen. Das mir wohlbekannte Auto mit Anhänger; sie kamen, mein Mann und die Besitzerin von Twinny. Schnell alles einpacken und geschwind abfahren. Unterwegs regnete es was es nur konnte. Welch ein Glück für uns fünf! Kurz vor Mitternacht trafen wir im Stall der Pferde ein. herzlich wurden wir von den allen 2 und 4beiner empfangen.


Es war eine geile Zeit! Keine grössere Unfälle! Fantastische Eindrücke der Natur! Nur schönstes Wetter! Ich möchte keine Sekunde missen!


Vielen Dank an Jamino, Twinny - Was für tolle Pferde! Slash, der doch auch mal an seine Grenzen kam :-). Und natürlich an Arlette! Ohne dich wäre es nur halb so abenteuerlich gewesen!